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Open House - Empty Space

1. Februar - 31. März 2011
Montag - Samstag, 12-18 Uhr

In den kommenden zwei Monaten ist der Galerieraum ohne eine Ausstellung erfahrbar. Er selbst steht im Mittelpunkt von Open House – Empty Space und wird in seinen verschiedenen Erscheinungsformen erlebbar sein - als leerer Raum oder in Aktion:

1. - 5. Februar
Empty Space

7. - 9. Februar
Caroline von Grone: FarbRaumPorträts
kurzer Film über die Malaktion auf www.bochumschau.de

9. - 12. Februar
Simone Nieweg: Showroom

28. Februar – 2. März
m Bochum Kunstvermittlung zu Gast bei Galerie m mit Arbeiten des chinesischen Künstlers Qiu Shihua

28. Februar - 5. März
Ausstellung ausgewählter Arbeiten von Peter Wegner.

3. März
Apolonija Sustersic und Kinder der Hustadt zu Gast bei der Galerie m Bochum: Für den Gemeinschaftspavillion am Brunnenplatz in der Bochumer Hustadt entsteht eine Gartenbank.

4. März
Ausstellung ausgewählter Arbeiten von Aino Kannisto.

15. März, 19 Uhr
Barbara Köhler: Raum geben. Performance, weitere Informationen

21. März
Präsentation der neuen Publikation mit Gedichten von Gottfried Benn und Fotografien von Thomas Florschuetz: Blumen

21. - 26. März
Ausstellung der FarbRaumPorträts von Caroline von Grone, die vom 7. bis 9. Februar in einer Malaktion in der Galerie erstellt wurden.

Aktuelle Informationen zu Open House – Empty Space erhalten Sie auch
über unseren Newsletter (zu bestellen über: news@m-bochum.de) oder auf
der Facebook-Seite der Galerie m. Oder rufen Sie uns an: 0234-43997.
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Open House – Empty Space

Die Galerie m Bochum ist als Galerie am sichtbarsten durch ihre Ausstellungen, die in enger Zusammenarbeit mit ihren Künstlern entstehen. Der Raum selbst tritt immer zurück und ist doch die Bühne, der Rahmen, gibt als Ort auch immer wieder den Impuls.
In den kommenden zwei Monaten ist der Galerieraum nun ohne eine Ausstellung erfahrbar. Er selbst, mit seiner ihm eigenen Qualität, steht im Mittelpunkt von Open House – Empty Space und wird in seinen verschiedenen Erscheinungsformen erlebbar sein.

Raum als Architektur

Die unerwartete Leere der Galerie ermöglicht die Erfahrung der Architektur in all ihren Facetten: Licht, Raumvolumen und Proportion, Durchsichten, das Verhältnis von Innen und Außen. Der leere Raum ist ein Ort von Konzentration und Stille, lässt aber auch, angesichts der Abwesenheit der Kunst, Begegnungen mit anderen Menschen neuen Raum gewinnen.

Raum als Experiment

Künstler und Galeristin aber auch Galeriebesucher gehen immer wieder neu und überraschend mit unserem Ausstellungsraum um. Während der Ausstellung Open House – Empty Space ist die Galerie m ein Ort für Präsentationen, Aktionen, Performances und Begegnungen. Die Konzentration auf einzelne Aspekte des galeristischen Geschehens und unerwartete Aktionen außerhalb der Ausstellungsroutine geben eine neue Sicht auf den Ausstellungsraum, seine Tradition, seine Gegenwart und damit verknüpfte Erwartungen.
Gleichzeitig gibt Open House – Empty Space nicht nur einer Reflexion über die Vergangenheit des Galerieraums in der Kunst- und Architekturgeschichte „Raum“, sondern auch einem Blick zurück auf die individuelle Geschichte der Galerie m. Seit ihrer Entstehung im Jahre 1972 ist sie ein Ausstellungshaus mit einem klaren Programm, das unterschiedliche künstlerische Positionen umfasst.

Raum geben

Ausstellungen der Galerie m zeigen vielfach erstmalig die neuesten Werke der Künstler. Immer wieder entstehen Werke für die hier geplanten Präsentationen und werden auf die Räume hin konzipiert. Die Nähe zum Künstler, zum Studio, ist ein wesentliches Moment unseres galeristischen Selbstverständnisses. Gleichwohl bleiben die Möglichkeiten zu spontanen, experimentellen Aktionen im Rahmen der Ausstellungsroutine limitiert. In den nächsten Wochen wollen wir Raum geben für ebensolche Aktivitäten.
Caroline von Grone nutzt in einer Malaktion die Galerie m als Atelier und lässt vor Ort ein Porträt entstehen. Neben einer Performance von Barbara Köhler wird es eine Filmpräsentation mit Arbeiten von Melanie Manchot geben.
Open House – Empty Space setzt sich zudem konzentriert mit einzelnen Kunstwerken auseinander. Anstelle einer Vielzahl von Bildern wird nun ein einzelnes Werk im Galerieraum verortet. Die konzentrierte und intensive Erfahrung mit und an der Kunst macht den besonderen Ort der Galerie m aus.
Open House – Empty Space ist nicht nur ein Bruch mit dem täglichen Ausstellungsgeschehen, sondern auch eine Frage an den Galerieraum und seine Potentiale und Möglichkeiten.